Atemprobleme bei Babies

Atemprobleme bei Babies können beängstigend sein, deswegen ist es wichtig zu wissen, wie man diese erkennt.

 

Natürlich bedeutet die Gewahrnis von Atemproblemen bei Babies nicht, dass wir Ihnen unaufhörlich beim Atmen zuhören müssen: Frisch gebackene Mütter und Väter hören manchmal nicht auf, sich Sorgen zu machen, da sie noch keine Erfahrungen haben und von dem Gefühl überwältigt sind, für so ein gebrechliches kleines Ding zuständig zu sein.

Atemprobleme bei Babies: Warnsignale

Als frischgebackenes Elternteil könnten Sie versucht sein, die Atmung Ihres Babies nachts sehr häufig zu überprüfen. Dies ist in Ordnung, da es Sie beruhigt, aber denken Sie daran, dass es wichtig ist, dass Sie auch schlafen.

Wie atmen Babies, wenn alles normal ist? Sie atmen nicht wie Erwachsene, sondern in schnelleren und langsameren Zyklen. Wenn Sie bemerken, dass die Atmung Ihres Kindes schneller wird, weist dies nicht auf eine Anomalie hin, da es bei Neugeborenen normal ist, dass sie unregelmäßige Atemmuster haben. Ein Grunzen und Schnauben von Zeit zu Zeit ist auch normal.

Wie können wir also Atemprobleme bei Babies erkennen? Wenn Sie Ihrem Baby beim Atmen zuhören, halten Sie Ausschau nach den folgenden Warnsignalen. Diese sind an sich kein Problem, aber wenn sie zu häufig auftreten, könnten sie ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht in Ordnung ist. Wenn Sie nur selten auftreten, ihr Baby keine weiteren Symptome aufweist und es ihm auch ansonsten scheinbar gut geht, stehen die Chancen gut, dass es nichts weiter ist oder nur eine leichte Erkältung. Rufen Sie dennoch einen Kinderarzt/ eine Kinderärztin an, wenn Sie sich hierbei nicht sicher sind oder sie zu häufig auftreten.

  • Ein Pfeifen: Wenn Sie ein Pfeifen wahrnehmen, könnte dies auf ein Atemproblem Ihres Babys hinweisen. Es könnte allerdings auch einfach durch Schleim oder eine verstopfte Nase verursacht werden.
  • Ein hoher Ton: Die Ursache könnte überschüssiges Gewebe im Kehlkopf Ihres Babys sein. Dieser ist kein Hinweis auf ein Atemproblem, da er meist harmlos ist.
  • Husten: Wenn Ihr Baby im Schlaf hustet oder „bellt“, halten Sie die Augen nach anderen Symptomen offen, da dies auf Schleim in seiner Kehle oder auch auf eine Kehlkopfdiphterie hinweisen könnte.
  • Apnoe: Apnoe ist das Fachwort für Atemstillstand, der eine kurze Periode ohne Atmen beschreibt. Es ist normal, dass das Atmen der Babies 5 Sekunden pausiert bevor sie weiteratmen, dieses Mal tiefer, aber wenn die Pause 10 Sekunden lang ist, ist dies etwas, worüber man sich Sorgen machen sollte, wie wir im nächsten Kapitel erfahren werden.  

Mögliche Atemprobleme bei Babies

Nun, wenn “seltsame” Atemgeräusche bei Babies gar nicht so unüblich sind, wann müssen wir anfangen, uns Sorgen zu machen? Dann, wenn die Geräusche und andere Symptome auftreten, wie:

  • Ihr Baby atmet zu schnell (öfter als 70 Mal pro Minute), aber denken Sie daran, dass Babies schneller als Erwachsene atmen.

  • Wenn es Schwierigkeiten beim Atmen zu haben scheint: Wenn Sie bemerken, dass Ihr Baby viel hustet und grunzt, könnte dies ein Anzeichen für eines der Atemprobleme bei Babies sein. Andere Symptome für schwieriges Atmen sind eine Retraktion (die Brustmuskeln Ihres Babies ziehen sich zu stark zusammen, wenn es atmet) oder weit geöffnete Nasenlöcher.

Wenn Ihr Baby sehr laut atmet, können Sie versuchen seine verstopfte Nase mit etwas Kochsalzlösung oder warmem Wasser zu säubern. Falls sich sein Atmen nicht verbessert, sollten Sie sich an einen Arzt wenden.

  • Eine bläuliche Farbe: Wenn Sie bemerken, dass die Hände oder Füße Ihres Babys sich blau verfärben, bedeutet dies, dass die Sauerstoffversorgung des Blutes nicht ausreichend ist. Dies könnte ein Anzeichen für eine Lungenentzündung und andere Krankheiten wie dem Atemnotsyndrom des Neugeborenen (ANS) sein.
  • Apnoe, die länger als 6 Sekunden dauert: Beobachten Sie Ihr Baby genauestens und bereiten Sie es für die Notaufnahme vor, wenn Sie eine lang anhaltende Atempause bemerken.   


Jetzt, wo Sie ein bisschen mehr über die Atemprobleme bei Babies wissen, können Sie die Angst, die frischgebackene Eltern nachts oft verspüren, hoffentlich ein bisschen einschränken. Denken Sie daran, dass der plötzliche Kindstod, auch Krippentod, die entsetzliche Ursache dafür, dass viele Eltern nachts keinen Schlaf finden, sehr selten ist und jährlich lediglich circa 300 Babies in Deutschland trifft – es ist also ziemlich unwahrscheinlich, dass dieser eintritt. 

 

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