Stillpositionen

Direkt nach der Geburt Ihres Kindes könnten Sie Schwierigkeiten dabei haben, die geeignetste Stillposition zu finden.

 

Wenn Sie sich für das Stillen anstatt für’s Fläschchen entschieden haben, werden Sie bald bemerken, dass Stillen  manchmal sowohl für Ihr Baby als auch für Sie seltsam sein kann, wenn Sie nicht in der richtigen Position sind.

Das Ziel ist hier jedoch, eine bequeme Position zu finden, bei der Sie keine fürchterlichen Rückenschmerzen bekommen und bei der Ihr Kind sich an Ihrer Brust festklammern kann (hauptsächlich, damit es ordentlich gefüttert werden kann). Um diese zu finden, probieren die meisten Mütter verschiedene Positionen aus bis Sie die beste gefunden haben.

Es gibt viele Dinge, an die man beim Stillen denken muss, wodurch Sie sich erdrückt fühlen könnten. Sie müssen an zu vermeidende Nahrungsmittel denken und auch das Stillen an sich ist eine ganz neue Herausforderung. Sie brauchen einen Ratschlag, wie Sie die beste Stillposition für sich auswählen? Dann betrachten Sie die folgenden:

Stillpositionen: Laid-Back (zurücklehnend)

Wenn wir an eine stillende Mutter und ihr Baby denken, ist dies vermutlich die „klassische“ Position, die wir uns vorstellen. Sie müssen eine komfortable Position finden, zurückgelehnt oder halb-zurückgelehnt, und Ihr Kleines über Ihren Bauch oder Ihre Schulter legen. Dies ist eine sehr geeignete Position für sie beide, da sie Muskelverspannungen vorbeugt und Ihrem Baby zusätzliche Sicherheit gibt, mit Ihrem Körper unter ihm.

Stillpositionen: Auf der Seite liegend

Versuchen Sie sich hinzulegen, dabei legen Sie den Kopf ab oder stützen ihn mit der Hand, und halten Sie Ihr Baby parallel zu Ihnen. Benutzen Sie Ihre freie Hand um Ihren kleinen Schatz zu halten und zu Ihrer Brustwarze zu führen. Wenn möglich, legen Sie ein weiteres Kissen hinter Ihren Rücken. Dies dürfte die entspannteste Stillposition sein.

Stillpositionen: Wiegehaltung

Bei dieser Position sitzen Sie aufrecht und benutzen beide Arme, um Ihr Baby über Ihrem Schoß zu halten. Einer der Arme muss den Kopf Ihres Babies stützen, damit es Ihre Brust erreicht. Der „Wiegeneffekt“, der mit dieser Position einhergeht, kann ihm auch dabei helfen, sich zu entspannen.

Stillpositionen: Football- oder Unterarmhaltung

Wie sie vermuten könnten, sieht diese Stillposition aus als würden Sie einen Football halten. Wie das? Nun ja, indem Sie ihr Baby seitlich von sich platzieren (dies geht besser, wenn Sie dort vorher Kissen hinlegen) und es zwischen Ihrem Arm und Körper einklemmen. Die Beine Ihres Kindes liegen hinter Ihrem Rücken und Sie können die Hand, die der Brust, an der Ihr Kind trinkt, am nächsten liegt, dazu nutzen um seinen Nacken und Kopf zu stützen. Diese Position klappt sehr gut, falls Sie Zwillinge haben, da Sie ein Kind an jede Seite legen und sie dadurch gleichzeitig stillen können. Natürlich können Sie sich bei dieser Position auch gut erholen, da Sie Ihren kleinen Schatz nur teilweise halten.

Stillpositionen: Koalagriff

Ja, Koala! So als wäre Ihr Kind ein süßer Koala, sitzen Sie bei dieser Position aufrecht mit Ihrem Kleinen auf Ihren Knien und seinem Gesicht vor Ihrer Brust. Stützen Sie seinen Rücken mit einer Hand, um es an Ihre Brust zu drücken. Wenn Ihr Kleines extra Hilfe braucht können Sie Ihre Brust mit der anderen Hand in seine Richtung bringen.

Stillpositionen: Laid-back nach einem Kaiserschnitt 

Und wie sehen die Positionen aus, wenn Sie Ihr Baby per Kaiserschnitt zur Welt gebracht haben? In diesem Fall haben Sie offensichtlich eine kleinere Auswahl an Stillpositionen. Sie dürften keine Probleme bei der Footballhaltung haben, aber wenn Sie eine weitere benötigen, können Sie sich halb-zurücklegen und Ihr Kind vertikal auf sich legen. Platzieren Sie ein Kissen an Ihrer Seite, damit seine Beine und Füße gepolstert sind, und halten Sie es mit Ihrem Unterarm.

Weitere Tipps

Abgesehen von der Suche einer geeigneten Position gibt es eine Menge Details, die Sie kennen sollten, wenn Sie mit dem Stillen beginnen. Gehen Sie zum Beispiel sicher, dass Sie sich nicht über Ihr Kind lehnen, um ihm Ihre Brustwarze in den Mund zu stecken. Bringen Sie Ihr Kleines stattdessen in die Richtung Ihrer Brust und lassen Sie es sich alleine andocken. Wenn dies nicht korrekt geschieht, könnte es sein, dass Sie anschließend wunde Brustwarzen haben.

Versichern Sie sich außerdem, dass während des Stillens sowohl Ihre Brustwarze als auch der Brustwarzenvorhof von dem Mund Ihres Kindes bedeckt ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass der Körper Ihres Babies während des Stillens gerade und nicht verdreht sein sollte, prüfen Sie also seinen Körper. Zu guter Letzt, wie bereits gesagt, nehmen Sie sich so viele Kissen wie Sie brauchen, um das Stillen komfortabler zu gestalten. Dies wird Ihnen dabei helfen, die Muskelbelastung zu reduzieren.

Wenn Sie ein wenig extra Hilfe benötigen, finden Sie hier weitere Stilltipps.

Es lässt sich festhalten, dass es viele Stillpositionen gibt, die Sie während dieser Zeit ausprobieren können. Am Ende wird die Wahl auf die Position fallen, die sich für Sie und Ihr Baby am besten anfühlt. Allerdings können sie die verschiedenen Positionen durch Ausprobieren und Kennenlernen kombinieren und sich dann für diejenige entscheiden, die die beste für die jeweiligen Umstände ist. Dies könnte sehr hilfreich sein, wenn Sie zum Beispiel nicht zu Hause sind und Ihr Baby unterwegs füttern müssen. Für solche Fälle ist es besser vorbereitet zu sein als improvisieren zu müssen. 

 

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